Pak Choi ist bei uns noch wenig bekannt, kann aber sehr vielseitig verwendet werden. Der uns bekanntere Mangold kann Pak Choi in Rezepten ersetzen, geht es um die Konsistenz. Wenn es um den Geschmack geht, ist Chinakohl besser geeignet.
Zur Vorbereitung von Pak Choi wird der Strunk weggeschnitten, damit sich die einzelnen Blätter lösen. Dann wird der Pak Choi gewaschen und die Blätter von den Stielen getrennt. Bei jungem Mini-Pak-Choi reicht es, wenn er halbiert wird, auch ist der Strunk noch so zart, dass er nicht entfernt werden muss. Die Blätter werden mundgerecht zerkleinert, wenn das Gemüse roh gegessen, gebraten, blanchiert oder gedünstet werden soll. Soll der Pak Choi allerdings später auf dem Grill zubereitet werden, kann das Gemüse ganz gelassen werden. Bei Mini-Pak-Choi reicht es, wenn er halbiert wird, auch ist der Strunk noch so zart, dass er nicht entfernt werden muss.
Zumeist wird Pak Choi in der Pfanne oder im Wok angebraten. Dazu etwas Öl in der Pfanne erhitzen, zunächst die Stiele hineingeben und 3 Minuten anbraten, dann die Blätter hinzugeben, zwei weitere Minuten anbraten und mit Pfeffer, Salz, Chili oder Sojasauce nach Gericht abschmecken. Auch passen Knoblauch oder Ingwer zu Pak Choi.
Gegrillt wird Pak Choi dagegen im Ganzen auf die Grillschale gegeben und je zwei bis drei Minuten von beiden Seiten angebraten.
Soll Pak Choi zuvor mariniert werden, passt eine Marinade aus Öl, Limettensaft, Ingwer oder Chili.
Zutaten
- 1 Zwiebel, in Ringen
- 2 Karotten, in mundgerechten Stücken
- 500 g Pak Choi, gewaschen, ohne Strunk, Blätter mundgerecht zerkleinert
- 1/2 Teelöffel 5 Gewürze Pulver (gemahlene Mischung aus echtem Sternanis, Szechuanpfeffer, Zimtkassie. Fenchelsamen und Gewürznelke. Gern werden auch Kardamom oder Ingwer genutzt)
- 5 Esslöffel Teriyakisauce
- 1 Teelöffel brauner Zucker oder Honig
- 1 Esslöffel Sesam
- 1 Esslöffel Sesamöl (anderes Öl geht auch, Sesamöl aber passt besonders gut zu Pak Choi)
Geschälte Zwiebel halbiert in Ringe schneiden. Karotten in etwa 3-5 cm lange Stücke teilen und diese je nach Dicke des Gemüses längs vierteln oder halbieren.
Nun Sesamöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Karotten sowie den Teelöffel braunen Zucker oder Honig zugeben und das Ganze sanft karamellisieren lassen. Dabei ist es wichtig, immer wieder umzurühren, damit nichts ansetzt.
Nun Pak Choi Stiele dazu geben. Die Mischung jetzt scharf anbraten und nach einer Minute das Fünf-Gewürz-Pulver und die Teriyakisauce zugeben. Nun die Mischung 10 Minuten leicht abgedeckt leise köcheln lassen, erst dann die in Streifen geschnittenen Blätter des Pak Choi hinzufügen. Diese nur noch kurz mit köcheln lassen. Zum Abschluss noch etwas Sesam unterrühren. Guten Appetit!


















Dazu schmeckt Reis oder auch Couscous. Flexitarier servieren vielleicht kurz in Öl mit gehacktem Knoblauch angebratene Shrimps oder eine Fischvariation, mit frischen gehackten Kräutern (Petersilie, Koriandergrün) bestreut.
Tipp: Fünf Gewürze Pulver kann man selber erstellen, was etwa 20 Minuten braucht: Für 100 bis 150 g werden folgende Zutaten genutzt:
- 3 Esslöffel Szechuan Pfeffer (alternativ schwarzer Pfeffer)
- 1 Esslöffel Anissterne
- 2 Esslöffel Nelken
- 2 Esslöffel Fenchelsamen
- 1 Stange Zimt (alternativ 2 Esslöffel Zimtpulver)
Die Gewürze werden zunächst grob mit einem Mörser zerstoßen, dann kurz in einer Pfanne fettfrei angeröstet
. Im Anschluss werden die Gewürze fein gemahlen und das das fertige Pulver bei Bedarf durch ein Sieb gestrichen, um grobe Reste zu entfernen.
Tipp: Teriayakisauce kann auch selbst hergestellt werden. Folgende Zutaten werden gebraucht:
- 1 Esslöffel Sesamsamen
- 1 Knolle frischer Knoblauch, fein gehackt
- 1 kleines Stück Ingwer, fein gehackt
- 1 Esslöffel Honig
- 100 ml Reiswein (Sake) oder Sherry (50 ml; Mirin Ersatz)
- 150 ml Sojasauce
- Saft von einer Orange oder Limette
- etwas Sesamöl
Sesamsamen in der Pfanne leicht anrösten, dann Ingwer und Knoblauch in Öl leicht anbraten. Nun wird das Ganze mit dem Honig ganz leicht karamellisiert. Zum Schluss Sojasauce, Wein und Orangen- oder Limettensaft zugeben und leise einköcheln lassen, bis die Sauce sämig wird. Orangensaft sorgt für einen sanfteren Geschmack, Limettensaft für mehr Frische.