Diese Beilage wird gern zu indischen Gerichten gereicht und hat uns geschmeckt. Also haben wir das Roti Rezept natürlich zu Haus versucht. Hier ist das Ergebnis als Rezept, dabei wird der Teig ohne Hefe oder Treibmittel genutzt. Das unterscheidet diese Zubereitungsart von Naan Fladenbrot, dem entweder Hefe oder Treibmittel zugesetzt werden.

Zutaten

  • 200 g (2 Tassen) (Vollkorn)weizenmehl
  • 120 g (3/4 Tasse) heißes Wasser (etwa 50-60°C)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Olivenöl zum Bestreichen (manchmal wird auch Ghee oder Butter empfohlen)

Mehl in eine Schale geben, Öl und Salz in eine Vertiefung in der Mitte geben. Nun warmes oder heißes Wasser zugeben und etwa 2 Minuten verkneten, bis sich ein weicher, glatter Teig formt, der nicht klebt. Einen Ball formen und abgedeckt etwa 1/2 bis 2 Stunden ruhen lassen (Tipp: im Backofen bei über 30°C).

Teig entnehmen und noch einmal durchkneten. Danach 7-8 kleine Teigbälle formen und abdecken. Einzelne Teigbälle nacheinander in Mehl leicht wälzen und zunächst ohne großen Druck kreuzweise ausrollen, bis runde Teigfladen von etwa 14 cm Durchmesser entstanden sind.

In der Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten je etwa 1-2 Minuten backen. Dabei zweimal auf jede Seite wenden, wobei das erste Drehen erfolgt, sobald sich erste Blasen im Teig zeigen. Dabei mit ein wenig von dem restlichen Olivenöl einpinseln. Wo der Teig sich nicht aufbläht hilft ein leichter Druck mit dem Spatel. Nach jedem Roti die Pfanne einmal kurz auswischen, um kein verbranntes Mehl in der Pfanne zu haben. Zu Vierteln gefaltet und abgedeckt warm zu Curry und anderen Hauptgerichten als Beilage servieren.

Tipp für mehrlagige Roti (Chapati): Die einzelnen Teigbällchen nur zu etwa 10 cm Durchmesser ausrollen, dann auf einer Seite Öl bestreichen, etwas Mehl darüber streuen und auf eine Hälfte einfalten, den Vorgang wiederholen, wieder einfalten – nun ist der Fladen im Ergebnis geviertelt. Erst jetzt zu einem Teigfladen von etwa 14 com Durchmesser ausrollen wie oben beschrieben.

Tipp: Roti mit Vollkornweizenmehl fallen knuspriger, Roti anderer Weizenmehle eher weicher aus.

Tipp: Roti können als Teig roh oder auch als gebackene Roti eingefroren werden, dabei Backtrennpapier zwischen die einzelnen Fladen legen. Über Nacht im Kühlschrank auftauen, wie beschrieben backen oder vorgebackene Roti aufwärmen.

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