Im Frühjahr gibt der Garten oft Rucola und Spinat auf einmal her, warum nicht einmal für grünen Kartoffelbrei verwerten? Auch andere Gemüse wie Rote Bete oder Möhren, Lauch oder Erbsen können zum Färben eingesetzt werden.

Zutaten

  • 1 kg Kartoffeln, mehlig kochend
  • bis zu 300 ml Milch (die Menge hängt von der Kartoffelsorte ab)
  • etwa 100 ml Sahne
  • 60 g Esslöffel Butter
  • ½ Knolle Knoblauch, fein gehackt
  • 1 Prise Salz
  • etwas Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gemahlen
  • 300 g Spinat und/oder Rucola oder ein Mix

Frisch geernteten Rucola und oder Spinat abspülen und in kochendem Salz kurz blanchieren, anschließend direkt mit dem Knoblauch fein pürieren.

Geschälte Kartoffeln in Salzwasser etwa 25 Minuten garen, abgießen und nach leichtem Abkühlen stampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken. Ein Pürierstab ist keine Alternative, denn für ein lockeres und formbares Püree müssen die Zellwände der Kartoffel möglichst intakt bleiben. Andernfalls – wie beim Pürieren – tritt die Kartoffelstärke aus den Zellen aus und das Resultat hat eine schleimige, wenig formbare Konsistenz.

Nun das pürierte Gemüse zugeben. Milch erhitzen und über die Masse geben. Mit einem Schneebesen kräftig durchrühren und dabei die Butter zugeben, die in der Masse schmilzt. Zum Schluss alles mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.

Tipp: Mit weißem oder grünem Spargel servieren. Wer mag, kann zusätzlich Bacon mit Zwiebeln in Butter anbraten und über das Gemüse geben.

Tipp: Optional können für andere Farben statt Rucola oder Spinat auch weitere färbende Gemüse wie gekochte Möhren oder vorgegarte Rote Bete – jeweils etwa 200 g – genutzt werden. Als Alternative für eine grüne Farbe können auch 200 g blanchierte Erbsen dienen. Auch eine Porreestange, fein geschnitten und blanchiert, ist denkbar, allerdings hier mit saurer Sahne oder Crème fraîche statt Sahne als Zugabe. Hierzu passt geriebener Parmesan als Zugabe.

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