Dicken Bohnen oder Favabohnen – die eigentlich zu dem Wicken gehören – sind etwas aufwendiger vorzubereiten, da die Bohnen einzeln aus ihrer weißen Hülle befreit werden müssen. Sie ergeben aber ein leckeres Püree, das als Beilage zu vielen Gerichten passen kann.

Zutaten

  • 1 kg dicke grüne Bohnen, frisch oder eingefroren
  • 1 Prise Salz
  • ½ Schalotte, fein geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • etwas Pfeffer, frisch gemahlen
  • 3 Stiele Petersilie, gehackt
  • 6 Sardinen
  • etwas Roggenmehl (um die Sardinen leicht darin zu wälzen)
  • etwas Limettensaft
  • 1 rote Chili, in feine Ringe geschnitten

Favabohnen vorbereiten: Aus den Schoten palen und in kochendem Salzwasser 2 Minuten lang blanchieren. Die Bohnen danach durch ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Nun die Bohnen aus ihrer weißlichen Hülle drücken.

Schalotte und Knoblauch fein würfeln. Schalotte, Chili und Knoblauch in heißem Olivenöl langsam glasig dünsten. Petersilie zugeben, etwas zum späteren Bestreuen übrig lassen. Mit Gemüsebrühe ablöschen und Bohnen zugeben und unter Rühren etwa 3 Minuten garen lassen. Anschließend noch leicht stückig pürieren, dabei das restliche Olivenöl zugeben. Bohnenpüree mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sardinen säubern, säuern, salzen , abtupfen und in Roggenmehl leicht wälzen. In Olivenöl kross anbraten.

Dazu schmeckt beispielsweise Gurkensalat oder mediterraner Salat. Als Beilage sind auch ägyptisches Fladenbrot und Joghurt-Quark Dip mit Knoblauch, aber auch Pulpo Carpaccio lecker.

Tipp: Favabohnen sind als Wicken im Gegensatz zu Bohnen kälteverträglich und können bereits Ende Februar bis Anfang März im Garten aneinem halbschattigen Plätzchen ausgesäät werden (Reihenabstand etwa 50 cm, Pflanzabstand 20 cm). Sie benötigen für einen guten Fruchtansatz während der Blüte gute Wasserversorgung, etwa im Juni sind die erntereif. Sie werden etwa 1 m hoch und liefern als Schmetterlingsblütler noch zusätzlich über die Knöllchenbakterien an ihren Wurzen Stickstoff für eine verbesserte Bodenfruchtbarkeit.

Zum direkten Verzehr werden sie noch grün und weich geerntet, die Schoten halten sich im Kühlschrank einige Tage. Man kann die Bohnenkerne aus den Schoten pahlen und einfrieren um sie für den Winter haltbar zu machen. Zuvor werden die gewaschenen Kerne noch in ihrer weißlichen Hülle etwa drei Minuten blanchiert. Anschließend lässt man sie abkühlen und friert sie verpackt ein. So sind sie etwa 1 Jahr lang haltbar.

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